Mai 2018

Das Bundesarchiv gab – auf Nachfragen – den Hinweis, im Landesarchiv Münster schlummerten noch einige Akten, die den Herner Bürger Isak Zajac beträfen, der 1939 allein nach England ins Kitchener Camp auswandern musste, ohne seine Frau Channa und seinen Sohn Abraham mitnehmen zu können. Auch wenn das Gebäude in Münster von außen nicht gerade überzeugend gestaltet ist, so arbeiten dort doch freundliche Menschen, die alles perfekt vorbereitet hatten und uns reichlich Einblicke in erstaunliche Vorgänge gewähren konnten. Man wird dies alles demnächst auf unserer neuen Seite mijn levensreis näher studieren können.

Es konnten zahlreiche Dokumente fotografiert werden und wir haben nun ein Bild von Isak Zajac, denn sein „Fremdenpass“ befand sich in einer der Akten. Das Passfoto war herausgetrennt worden.

April 2018

Die Klang- und Forschungsfahrt auf die andere Seite des Ärmelkanals liegt hinter uns. Allerorten wurden wir freundlichst empfangen. Man half und hilft immer noch. Im Archiv der Quäker konnte umfangreiches Material zur Lebensgeschichte von Abram Zając gesichtet und digital erfasst werden, alles war bestens vorbereitet von Lisa McQuillan und ihrem Team.


 In Downham führten schnell geknüpfte Kontakte zum örtlichen Pfarrer zu einer sehr schönen Tonaufnahme und zu den aus Deutschland stammenden Besitzern von Mount Holly.

 

 


In Sandwich bestiegen wir den Turm der St. Peters Church und konnten einen erhabenen Blick auf das Gelände werfen, wo seinerzeit das Kitchener Camp war.

Dezember 2017

Schon einmal vormerken: Am Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz spielt das Duo kẑrme am 27. Januar 2018 um 17.00 h in der Essener Galerie klasse:Raum zur Vernissage der Fotoausstellung von Olaf Eybe.

27. Januar 2018, 17:00 h
Galerie klasse:Raum
Theaterpassage Essen
Rathenaustr. 2
45127 Essen


Für unser Projekt feiga & george bitten wir um Unterstützung.

September 2016

kẑrme eröffnet gemeinsam mit dem Stimmkünstler Norbert Zajac den akkordeonherbst in Gelsenkirchen-Buer – die WAZ veröffentlicht eine in manchen Teilen eigentümliche Wahrnehmung des Konzerts: Die Menschenbeschreibung ist im Falle unseres Kollegen mindestens eigenwillig, zählen muss noch geübt werden und durch einen Blick auf das Programm hätte manche Frage gespart und die falsche Spekulationen über mutmaßliche Verwandtschaftsverhältnisse sicherlich vermieden werden können.
Sehr gefreut hat uns, dass man das komplett improvisierte Programm nur für „teilweise improvisiert“ hielt. Das denken ja viele bei unserer Musik …

August 2016

Unsere Forschungen führten uns in die Heimat von Markus Emanuel Zaja. Die in Lüneburg stattgefundenen Gespräche mit Familie, aber auch mit einem Architekten, werden noch interessante Folgen haben – demnächst also mehr …