Alle Beiträge von Ralf

September 2016

kẑrme eröffnet gemeinsam mit dem Stimmkünstler Norbert Zajac den akkordeonherbst in Gelsenkirchen-Buer – die WAZ veröffentlicht eine in manchen Teilen eigentümliche Wahrnehmung des Konzerts: Die Menschenbeschreibung ist im Falle unseres Kollegen mindestens eigenwillig, zählen muss noch geübt werden und durch einen Blick auf das Programm hätte manche Frage gespart und die falsche Spekulationen über mutmaßliche Verwandtschaftsverhältnisse sicherlich vermieden werden können.
Sehr gefreut hat uns, dass man das komplett improvisierte Programm nur für „teilweise improvisiert“ hielt. Das denken ja viele bei unserer Musik …

August 2016

Unsere Forschungen führten uns in die Heimat von Markus Emanuel Zaja. Die in Lüneburg stattgefundenen Gespräche mit Familie, aber auch mit einem Architekten, werden noch interessante Folgen haben – demnächst also mehr …

Juni 2016

Ein freundlicher Mensch, der unsere CD 6032 32513 gekauft hat, schreibt: „Erwartet hatte ich eigentlich Klezmer-Musik, was bei der Besetzung auch nicht von der Hand zu weisen ist. Erhalten habe ich sehr emotionale, bewegende Improvisationsmusik, die sich einfacher Kategorisierung entzieht, also viel mehr als ich mir versprochen hatte.“

Mai 2016

Wir besuchen das Archiv der Stadt Herne, finden bedeutsame Informationen über die von den Nazis ermordete Familie Zajac und gedenken der Menschen am Shoah-Mahnmal die WAZ berichtete, Julius Kühn vom Radio Herne machte ein Live-Interview für Radio Herne.

immer noch Oktober 2015

Aus Anlass der Fünfzigjahr-Feier der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen gestaltete das Duo kẑrme den musikalischen Rahmen. Die Presse berichtete sehr freundlich, hat aber den Verdacht gehegt, sobald in einem solchen Kontext Klarinette und Akkordeon auftreten, müsse es zwangsläufig Klezmer sein. Nunja.

Oktober 2015

Die Forschungsreise nach Wien war sehr erfolgreich. Es wurden überraschende Aufnahmeorte gefunden, offenherzige Künstlerkollegen und eine gastfreundliche Wiener Caféhaus-Besitzerin – im Klang-Hof (!) Mit Unterstützung einer befreundeten Historikerin aus der Schweiz und einem kongenialen Filmemacher aus der Heimat konnten viele Eindrücke gewonnen und konserviert werden. Ergebnisse werden voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2016 zu begutachten sein. Erste Klangbeispiele sind Feigel 1 sowie Zaya 1, zu finden hier.